DIE ZUKUNFT DER INDUSTRIE

ZUKUNFT DER
FERTIGUNG.

Zusammen mit dem Versprechen, dass wir eines Tages mit schwebenden Fahrzeugen, von rastlosen Atomen magisch angetrieben, durch die Lüfte gleiten, sind wir alle mit der Idee aufgewachsen, dass sich diese erstaunliche Zukunft irgendwann fast wie von selbst einstellen wird, nur noch nicht heute. Auf dem neuesten Stand der Fertigungstechnik wissen wir jedoch, dass sich die Zukunft nicht morgen entfalten wird, sondern bereits heute stattfindet; unsere zukünftigen Erfolge begannen schon gestern. Der Katalysator für die Entwicklung des IIoT bestand in der Konzeption und Umsetzung von neuen Denkweisen über Maschinen, Produkte, Produktionslinien und deren Prozesse. „X-as-a-Service“ (XaaS) wurde zum angesagten Investment-Jargon in den industriellen Chefetagen seit den luftigen Höhen, die von der einst unschlagbaren (aber heute eindeutig veralteten) „Synergie“ erreicht wurden.

Bei XaaS mag es sich um einen neuen Begriff handeln, jedoch gibt es das zugrunde liegende Konzept bereits seit sehr langer Zeit. Europas mittelalterliche Dörfer besaßen oft nicht die Mittel, um Webstühle zu kaufen oder Messerschleifer anzustellen. Tatsächlich konnten sich die meisten Städte nicht einmal leisten, einen Henker zu beschäftigen. Was geschah dann? Reisende Unternehmer brachten diese Dienstleistungen in die Provinz. Weber, Messerschleifer und ja, auch Henker, zogen mit ihren Dienstleistungen von Ort zu Ort und erneuerten aufgrund des bestehenden Wettbewerbs kontinuierlich ihre Ausrüstung und Verfahren, um die Menschen dazu zu bringen, weiterhin ihre Angebote in Anspruch zu nehmen. Die Dörfer und Städte erhielten die benötigten Dienstleistungen, die Technologien wurden optimiert und verbessert und die Anbieter wurden bezahlt. Glückliche Tage!

INNOVATION.

EQUIPMENT-AS-A-SERVICE

Die XaaS-Denkweise mag für den IIoT-Bereich neu sein, doch das Konzept blieb das gleiche. Maschinen/Personen produzieren keine Produkte, sondern Maschinen/Personen liefern Dienstleistungen, deren Ergebnis Produkte sind. Diese Dienstleistungen können als solche gemessen, überwacht, verbessert oder sogar in andere Dienstleistungen umgewandelt werden. Hierbei handelt es sich nicht um Semantik. Niemand interessierte sich wirklich für den Weber oder Henker (tatsächlich war es ihnen weder erlaubt, in den Dörfern zu übernachten, noch durften sie berührt werden). Alles was die Dorfbewohner interessierte, waren die Dienstleistungen, die sie anboten. Ihre Werkzeuge und Arbeitskraft – die Maschinen – ermöglichten die Dienstleistung, und darauf basierend wurden wie beurteilt. Die Dorfbewohner lebten den OPEX-Traum.

Zurück in der Zukunft, kann die Installation von Equipment-as-a-Service (EaaS) in industriellen Anlagen bzw. das Angebot von mobilen Lösungen für mittlere und große herstellende Unternehmen enorme Einsparungen im Hinblick auf den Lebenszyklusertrag bedeuten. Neben der Revolutionierung der Investitionskette versprechen IIoT-Technologien genau planbare Instandhaltungserträge und können neue Einnahmequellen aus digitalen Funktionen erschließen. Dies hat wiederum einen Effekt auf zusätzliche „Lebenszyklusumsätze“, langfristige Stabilität und Transparenz, alles Punkte, die den Unternehmenswert erhöhen. Die industrielle Revolution nahm schließlich unsere unantastbaren mittelalterlichen XaaS-Unternehmer aus dem Geschäft (denken Sie an Webmaschinen, Guillotinen, billige Messer usw.), doch die Revolution der sogenannten „Servitization“ tischt uns nun eine umfassende historische Wende auf, welche wiederum dieselben archaischen industriellen Denkweisen wiederbelebt.

MAXIMIEREN.

EFFIZIENTE PRODUKTION DANK IOT-TECHNOLOGIE

Um zu verstehen, wie diese Revolution Ihr Unternehmen beeinflussen kann, sollten Sie Folgendes bedenken: Wer braucht eine Maschine, die nur für einen kurzen Trend oder Zeittraum genutzt werden kann und den größten Teil des Jahres Staub ansetzt? Staub auf inaktiven oder ineffizienten Maschinen ist das Teuerste und Überflüssigste, was es gibt. Effiziente und/oder On-demand-Produktion kann die Nutzung dieser Maschinen optimieren und Ihre Gewinne deutlich verbessern. Der Verleih von großen mobilen Anlagen, das Leasing von Maschinen/Generatoren oder die Nutzung von Maschineninstandhaltung als Abonnementdienstleistung sind allesamt dynamische Möglichkeiten, die Produktionseffizienz zu maximieren und Investitionskosten zu senken. Der springende Punkt aber liegt in den Zahlungsmodellen, bei denen der Service über Abonnementmodelle oder anhand von Verbrauch oder Ergebnissen abgerechnet wird. Die Möglichkeiten sind grenzenlos. IIoT-Technologien machen dies möglich, indem sie Sensoren, Monitore, Gerätemanagement-Technologien und Software-Systeme bereitstellen, welche die Kenngrößen für Effizienz erfassen, messen, analysieren und maximieren.

NEUES DENKEN.

PRODUKTIONSLINIE-AS-A-SERVICE

Wenn Sie nicht zum Berg gehen können, dann muss der alte versteinerte Felsbrocken eben zu Ihnen kommen. Die Automobilindustrie ist ein Synonym für große Anlagen unendlicher mechanischer Komplexität und Größe. Fließbandarbeit wurde zu einer Metapher für ein gleichbleibendes, monotones Leben. Die Produktionslinie – groß, teuer, komplex und unbeweglich – ist der Produktionsberg von heute. relayr arbeitete eng mit dem innovativen Technologie-Unternehmen Aluvation zusammen, um Mittel und Wege zu finden, einzelnen Automobilherstellern mobile Produktionslinien zur Wärmebehandlung von Aluminium bereitzustellen. Es war ein visionärer Schritt und einer, der Wogen von Begeisterung sowie Angst in der Branche auslöste. Auf einen Streich modularisierte, vernetzte und standardisierte Aluvation eine Produktionslinie in einer mobilen Wärmebehandlungsanlage – Automobilbau-as-a-Service war geboren.

PROGNOSE.

PRODUKTIONSANLAGEN-AS-A-SERVICE

Früher waren es nur unsere geliebten Haustiere, heute werden selbst professionelle Fußball- und Rugby-Spieler mit Mikrochips ausgestattet. Ihre Trainer wollen wissen, wie leistungsfähig sie sind. Wenn die Spieler in irgendeiner Hinsicht nachlassen, möchten sie rechtzeitig gegensteuern. Was bei unserer Lieblingsmannschaft funktioniert, hält sicherlich auch eine Lektion für den Rest von uns parat. Warum wenden wir diesen Denkansatz nicht auch auf die Motoren und Antriebe innerhalb unserer industriellen Anlagen an? Die Integration der IIoT-Technologien in bestehende Motoren und Maschinen oder in Leasing oder Abonnement neuer intelligenter Maschinen, hat einen großen Einfluss auf den Lebenszyklusumsatz von schweren Geräten und Anlagen. Geleaste Motoren können pro Nutzung oder pro Stunde bezahlt werden, wodurch Ausfallzeiten zu wirklichen Stillstandzeiten werden – ohne Kosten. Genau wie bei den „gechippten“ Sportlern werden Sie darüber informiert, wie leistungsfähig Ihre Produktionsanlagen sind oder wann Wartungsbedarf, Reparaturen oder Ersatz notwendig werden, auch außerhalb der eingeplanten Servicezeiten. Die Instandhaltungs- und Reparaturkosten werden sinken und die IIoT-Technologien bieten Ihnen außerdem die Möglichkeit, Produktionsergebnisse gegen unerwartete Verluste zu versichern.

MÖGLICHKEITEN.

WIE DAS IOT DIE FERTIGUNG BEEINFLUSST

Das IoT beeinflusst nicht einfach nur die Fertigung. Es entfesselt eine neue Revolution der „Servitization“ im Herstellungsverfahren und verändert so die Art und Weise, wie Hersteller und Produzenten über ihre Investitionen und Betriebsabläufe denken. Die Möglichkeiten zur Steigerung der Einnahmen, zur Optimierung der Produktion und vor allem zum Wechsel von den lästigen CAPEX-Investitionen zu laufenden OPEX-Betriebskosten sind einerseits endlos und verführerisch und bereiten andererseits Sorgen. Wie bei allen Revolutionen ist mutiges und strategisches Denken erforderlich, um sich der „Servitization“-Bewegung erfolgreich anschließen zu können, doch der Lohn für alle, die die Möglichkeit beim Schopfe packen, wird herausragend sein. relayr hat all dies bereits für Sie durchdacht. Wir sind von Anfang an Teil dieser Revolution und unternehmen mutige Schritte im Namen deren, die uns begleiten. Die Zukunft hat bereits gestern begonnen, also sprechen Sie heute mit relayr!

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